Maut in Österreich

Alles über das Mautsystem in Österreich

Erfahren Sie, wie die Mautpflicht auf österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen funktioniert – von der Vignette bis zur Streckenmaut für Sonderbauwerke wie Tunnel und Brücken.

  • Digitale Vignette
    Bequem online kaufen und sofort an Ihr Kennzeichen binden – kein Kleben nötig.
  • Streckenmaut-Infos
    Detaillierte Übersicht über alle Sondermautstrecken wie Brenner, Arlberg und Tauern.
  • Bußgeld vermeiden
    Wichtige Tipps und Hinweise, damit Sie keine Ersatzmaut zahlen müssen.
2.249 km
Mautpflichtige Straßen
120 €
Ersatzmaut ohne Vignette
9 Mio+
Digitale Vignetten verkauft

Maut in Österreich – So funktioniert das System auf Autobahnen und Schnellstraßen

Österreich verfügt über ein gut ausgebautes Netz an Autobahnen und Schnellstraßen, das von der ASFINAG (Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft) betrieben wird. Für die Nutzung dieser Straßen ist grundsätzlich eine Mautgebühr zu entrichten. Das österreichische Mautsystem unterscheidet dabei zwischen zwei Hauptkategorien: der streckenabhängigen Maut für schwere Fahrzeuge und der zeitabhängigen Vignettenpflicht für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen. Für Pkw, Motorräder und leichte Wohnmobile unter 3,5 Tonnen gilt die Vignettenpflicht. Die Vignette berechtigt zur Nutzung aller mautpflichtigen Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich. Seit 2018 gibt es neben der klassischen Klebevignette auch die digitale Vignette, die online über die Website der ASFINAG oder über die App erworben werden kann. Die digitale Variante wird an das Kennzeichen des Fahrzeugs gebunden und ist besonders praktisch für Reisende, die spontan nach Österreich fahren möchten. Die Vignetten sind in verschiedenen Gültigkeitszeiträumen erhältlich: Es gibt die Jahresvignette, die 2-Monats-Vignette sowie die 10-Tages-Vignette. Für Motorräder gelten reduzierte Tarife. Die Preise werden jährlich von der ASFINAG angepasst und orientieren sich an der allgemeinen Preisentwicklung. Beim Kauf der Klebevignette ist darauf zu achten, dass diese korrekt an der Windschutzscheibe angebracht wird – am besten links oben oder hinter dem Rückspiegel. Zusätzlich zur allgemeinen Vignettenpflicht gibt es in Österreich sogenannte Sondermautstrecken. Diese betreffen vor allem Tunnel und Passstraßen in den Alpen, wie etwa die Brenner-Autobahn (A13), den Arlberg-Straßentunnel, die Tauern-Autobahn oder die Pyhrn-Autobahn. Für diese Strecken wird eine separate, streckenabhängige Maut erhoben, die zusätzlich zur Vignette bezahlt werden muss. Die Bezahlung erfolgt an Mautstationen direkt vor Ort oder über die ASFINAG-Videomaut. Wer ohne gültige Vignette auf mautpflichtigen Strecken unterwegs ist, riskiert empfindliche Strafen. Die Ersatzmaut beträgt 120 Euro für Pkw und 65 Euro für Motorräder. Bei Verweigerung der Ersatzmaut kann eine Anzeige erfolgen, die zu deutlich höheren Geldstrafen von bis zu 3.000 Euro führen kann. Es lohnt sich also in jedem Fall, vor der Einreise nach Österreich eine gültige Vignette zu erwerben. Ein wichtiger Tipp für alle Reisenden: Informieren Sie sich vor Ihrer Fahrt über die aktuellen Vignettenpreise und Sondermautstrecken auf der offiziellen ASFINAG-Website. Dort finden Sie auch einen praktischen Mautrechner, mit dem Sie die voraussichtlichen Kosten für Ihre Route berechnen können. So sind Sie bestens vorbereitet und können Ihre Reise durch Österreich stressfrei genießen.

Über atmautstrasse – Ihr Wegweiser durch Österreichs Mautsystem

Willkommen bei atmautstrasse – Ihrem umfassenden Informationsportal rund um das Thema Maut in Österreich und Deutschland. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Reisenden, Pendlern und allen Interessierten verständliche und aktuelle Informationen über die Mautsysteme im deutschsprachigen Raum bereitzustellen. Die Idee zu atmautstrasse entstand aus eigener Erfahrung: Wer zum ersten Mal auf österreichischen Autobahnen unterwegs ist, steht schnell vor Fragen. Welche Vignette brauche ich? Wo kaufe ich sie? Was passiert, wenn ich ohne gültige Vignette erwischt werde? Und wie funktionieren die Sondermautstrecken an Tunneln und Passstraßen? Diese Fragen beantworten wir klar, präzise und ohne unnötigen Fachjargon. Unser Team besteht aus erfahrenen Autoren, die selbst regelmäßig auf den Straßen Österreichs und Deutschlands unterwegs sind. Wir recherchieren sorgfältig, prüfen unsere Informationen anhand offizieller Quellen der ASFINAG, des ADAC und der jeweiligen Verkehrsministerien und aktualisieren unsere Beiträge regelmäßig, damit Sie stets auf dem neuesten Stand sind. Bei atmautstrasse finden Sie nicht nur grundlegende Erklärungen zum Vignettensystem und zur Streckenmaut, sondern auch praktische Tipps für Ihre Reiseplanung. Wir erklären Ihnen Schritt für Schritt, wie die digitale Vignette funktioniert, welche Fahrzeugkategorien es gibt und wie Sie an Mautstellen richtig bezahlen. Transparenz und Nutzerfreundlichkeit stehen bei uns an erster Stelle. Wir sind unabhängig und verfolgen das Ziel, Ihnen die bestmögliche Orientierung zu bieten – damit Sie entspannt und ohne böse Überraschungen ans Ziel kommen. Ob Sie einen Urlaub in Tirol planen, geschäftlich nach Wien reisen oder einfach nur wissen möchten, was eine Jahresvignette kostet: Bei atmautstrasse sind Sie richtig. Wir freuen uns, dass Sie hier sind, und wünschen Ihnen allzeit gute Fahrt auf Österreichs Straßen!

Vignettenarten, Preise und wichtige Regeln für Autofahrer in Österreich

In Österreich wird die Maut auf Autobahnen und Schnellstraßen von der ASFINAG (Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft) verwaltet. Das System unterscheidet grundsätzlich zwischen zwei Mautarten: der zeitabhängigen Vignettenmaut für die allgemeine Benutzung des Straßennetzes und der streckenbezogenen Sondermaut für bestimmte Tunnel, Brücken und Passstraßen. Beide Systeme ergänzen sich und sorgen dafür, dass die Infrastruktur nachhaltig finanziert wird. Die Vignette ist für alle Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht verpflichtend, sobald sie eine mautpflichtige Strecke befahren. Seit 2018 gibt es neben der klassischen Klebevignette auch die digitale Vignette, die an das Kennzeichen des Fahrzeugs gebunden ist. Die digitale Variante kann bequem online über die Website der ASFINAG oder über die App erworben werden und ist ab dem 18. Tag nach dem Kauf gültig. Erhältlich sind Vignetten in drei Varianten: die Jahresvignette, die Zwei-Monats-Vignette und die 10-Tages-Vignette. Die Preise werden jährlich angepasst und richten sich nach der Fahrzeugkategorie. Besonders wichtig ist die korrekte Anbringung der Klebevignette. Sie muss gut sichtbar an der Innenseite der Windschutzscheibe angebracht werden – idealerweise am linken oberen Rand oder hinter dem Rückspiegel. Eine falsch angebrachte oder beschädigte Vignette kann als ungültig gewertet werden, was zu empfindlichen Strafen führt. Die Ersatzmaut bei fehlender oder ungültiger Vignette beträgt 120 Euro, im Nachhinein kann sogar eine Anzeige mit deutlich höheren Bußgeldern folgen. Zusätzlich zur Vignette fallen auf bestimmten Streckenabschnitten Sondermautgebühren an. Dazu gehören unter anderem die Brenner-Autobahn (A13), der Arlbergtunnel, die Tauern-Autobahn (A10), die Pyhrn-Autobahn (A9) sowie die Karawanken-Autobahn (A11). Diese Gebühren werden separat an Mautstellen entrichtet – entweder bar, mit Karte oder über eine elektronische Mautbox. Die Kosten variieren je nach Strecke und Fahrzeugtyp erheblich. Für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen gilt in Österreich ein fahrleistungsabhängiges Mautsystem auf Basis der GO-Box. Dieses elektronische Gerät wird an der Windschutzscheibe befestigt und kommuniziert mit Mautportalen entlang der Strecke. Die Gebühren werden nach gefahrenen Kilometern, Achsanzahl und Emissionsklasse berechnet. Die GO-Box ist an Vertriebsstellen entlang der Autobahnen sowie online erhältlich. Wer ohne gültige Vignette oder GO-Box auf mautpflichtigen Strecken unterwegs ist, muss mit strengen Kontrollen rechnen. Die ASFINAG setzt moderne Kamerasysteme und mobile Kontrollfahrzeuge ein, um Mautpreller aufzuspüren. Unwissenheit schützt nicht vor Strafe – daher empfiehlt es sich, vor Reiseantritt alle notwendigen Informationen einzuholen und die passende Vignette rechtzeitig zu besorgen. Auf atmautstrasse finden Sie stets aktuelle Hinweise und praktische Tipps, damit Ihre Fahrt durch Österreich reibungslos verläuft.

Die wichtigsten Merkmale des österreichischen Mautsystems

Die digitale Vignette – Modern und bequem

Seit 2018 bietet die ASFINAG neben der klassischen Klebevignette auch eine digitale Variante an. Diese wird online erworben und ist an das Kennzeichen Ihres Fahrzeugs gebunden. Sie müssen nichts an die Windschutzscheibe kleben – die Kontrolle erfolgt automatisch über Kameras. Die digitale Vignette ist ab dem 18. Tag nach dem Kauf gültig, planen Sie also rechtzeitig vor Ihrer Reise.

Klebevignette – Der bewährte Klassiker

Die traditionelle Klebevignette wird direkt auf die Innenseite der Windschutzscheibe aufgeklebt. Sie ist in drei Varianten erhältlich: als 10-Tages-Vignette, als 2-Monats-Vignette oder als Jahresvignette. Achten Sie unbedingt darauf, die Vignette korrekt und unbeschädigt anzubringen, da eine falsch angebrachte Vignette als ungültig gilt und zu empfindlichen Strafen führen kann.

Streckenmaut für Sonderbauwerke

Neben der allgemeinen Vignettenpflicht gibt es in Österreich bestimmte Streckenabschnitte, für die eine zusätzliche Streckenmaut erhoben wird. Dazu gehören aufwendige Tunnel und Passstraßen wie der Arlbergtunnel, die Brenner Autobahn oder die Tauern Autobahn. Die Gebühren werden direkt an der Mautstation bezahlt – bar, mit Karte oder über eine elektronische Mautbox.

Mautpflicht für Lkw – Das GO-Maut-System

Für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen gilt in Österreich ein kilometerabhängiges Mautsystem. Lkw-Fahrer benötigen eine sogenannte GO-Box, die an der Windschutzscheibe befestigt wird und automatisch die gefahrenen Kilometer auf mautpflichtigen Strecken erfasst. Die Abrechnung erfolgt elektronisch, und die Tarife richten sich nach Achsanzahl, Emissionsklasse und gefahrener Strecke.

Strafen bei Mautverstößen – Das sollten Sie wissen

Wer ohne gültige Vignette auf österreichischen Autobahnen oder Schnellstraßen unterwegs ist, riskiert eine Ersatzmaut von 120 Euro für Pkw. Bei Verweigerung oder Flucht kann ein Bußgeld von bis zu 3.000 Euro verhängt werden. Die Kontrollen erfolgen sowohl stationär als auch mobil durch die ASFINAG, und auch ausländische Fahrzeuge werden konsequent überprüft.

Kaufmöglichkeiten und Verkaufsstellen

Vignetten können an zahlreichen Verkaufsstellen erworben werden: an Tankstellen in Grenznähe, bei ADAC- und ÖAMTC-Geschäftsstellen, an Trafiken in Österreich sowie online über die offizielle ASFINAG-Website. Wir empfehlen den Online-Kauf der digitalen Vignette, da Sie so Wartezeiten an der Grenze vermeiden und Ihre Vignette bequem vor Reiseantritt sichern können.

Vignettenarten, Preise und wichtige Regeln für Autofahrer in Österreich

Die Vignette – Ihr Ticket für Österreichs Autobahnen

In Österreich gilt auf nahezu allen Autobahnen und Schnellstraßen eine generelle Mautpflicht. Das bedeutet: Wer diese Straßen befahren möchte, benötigt eine gültige Vignette. Die Vignette ist im Grunde eine Nutzungsgebühr, die das Recht einräumt, das hochwertige österreichische Autobahnnetz zu nutzen. Ohne gültige Vignette drohen empfindliche Strafen – die sogenannte Ersatzmaut beträgt mindestens 120 Euro, kann aber bei Verweigerung der Zahlung auf bis zu 3.000 Euro ansteigen.

Klebevignette oder Digitale Vignette?

Seit einigen Jahren bietet die ASFINAG, die Betreibergesellschaft der österreichischen Autobahnen, zwei Vignettenformen an: die klassische Klebevignette und die moderne Digitale Vignette. Die Klebevignette wird an der Windschutzscheibe befestigt und muss korrekt angebracht werden – ein häufiger Fehler, der ebenfalls zu Strafen führen kann. Die Digitale Vignette hingegen wird online erworben und ist an das Kennzeichen des Fahrzeugs gebunden. Sie wird erst 18 Tage nach dem Kauf gültig, was bei der Reiseplanung unbedingt berücksichtigt werden sollte.

Gültigkeitszeiträume und aktuelle Preise

Für PKW stehen drei Gültigkeitszeiträume zur Auswahl: die 10-Tages-Vignette, die 2-Monats-Vignette und die Jahresvignette. Die 10-Tages-Vignette eignet sich ideal für Kurzreisen und Durchreisende, während die Jahresvignette für Pendler und Vielfahrer die wirtschaftlichste Lösung darstellt. Die Preise werden jährlich von der ASFINAG angepasst und variieren je nach Fahrzeugkategorie – Motorräder zahlen beispielsweise weniger als PKW.

Sondermautstrecken – zusätzliche Gebühren beachten

Neben der allgemeinen Vignettenpflicht gibt es in Österreich mehrere Sondermautstrecken, für die eine zusätzliche Gebühr erhoben wird. Dazu gehören unter anderem die Brenner-Autobahn (A13), die Tauern-Autobahn (A10), der Arlberg-Tunnel sowie die Pyhrn-Autobahn. Diese Strecken führen durch aufwendige Tunnelbauten oder über Gebirgspassagen, deren Bau und Instandhaltung besonders kostenintensiv sind. Die Bezahlung erfolgt direkt an den Mautstellen, entweder bar, mit Karte oder über eine Videomaut.

Tipps für eine stressfreie Fahrt durch Österreich

Planen Sie Ihre Reise im Voraus und erwerben Sie Ihre Vignette rechtzeitig – insbesondere die Digitale Vignette mit ihrer 18-tägigen Aktivierungsfrist. Achten Sie darauf, dass die Klebevignette ordnungsgemäß und unbeschädigt an der Windschutzscheibe angebracht ist. Informieren Sie sich vorab über Sondermautstrecken auf Ihrer Route, damit Sie nicht von zusätzlichen Kosten überrascht werden. Auf atmautstrasse halten wir Sie stets über aktuelle Preise, Regeländerungen und praktische Hinweise auf dem Laufenden, damit Ihre Fahrt durch Österreich reibungslos verläuft.

Jetzt bestens vorbereitet auf Österreichs Mautstraßen starten

Informieren Sie sich rechtzeitig über Vignettenpreise, Streckenmaut und digitale Kaufoptionen – damit Ihre nächste Fahrt durch Österreich stressfrei und ohne böse Überraschungen verläuft.

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